Samstag, 20. Januar 2018

Wanderung durchs Paradies

Heute hat das Wetter aufgeklart. Die Sonne wärmte uns Wanderer aus einem wolkenlosen blauen Himmel.Wir durchmaßen das Tal von Agaete, an dessen fruchtbaren Hängen Mangos wachsen und Papayas, Orangen, Zitronen, Grapefruits, Avocados und Feigen. Außerdem, man lese und staune, Kaffee. Am Ende des Tales blickten wir von einem Aussichtspunkt zurück bis zum Meer.

Monika schnürt die Wanderstiefel

Blick zurück in das Tal
Blühende Euphorbia am Wege

Freitag, 19. Januar 2018

Panoramawanderung - hoch über der Küste

Direkt nach der Eroberung von Gran Canaria legten die Spanier ein dichtes Wegenetz ins Innere der Insel an. Da dies im Auftrag des Königs geschah heißen die Wege caminos reales (Königswege).Sie wurden über Jahrhunderte gepflegt und sorgen dafür, das die Insel heute ein Wanderparadies ist.

Wir machten uns heute eine Küstenwanderung. Unter uns  die Brandung, über uns der Himmel und in der Ferne zeitweise die schneeweißen Häuser der Stadt Agaete.

Camino real mit bequemer Stufung für Auf- und Abstieg
Kurze Rast
Endlich am Ziel

Donnerstag, 18. Januar 2018

Im spirituellen Zentrum der Insel.

Gleich am Morgen ging es in die Altstadt der Inselhauptstadt Las Palmas. Wir strebten dem Markt zu, schauten uns um und stärkten uns an einem der Marktstände mit Kaffee. Anschließend ging es über das Kopfsteipflaster der Altstadt zur Kathedrale. Wir besichtigten den Innenhof des Gotteshauses. Plötzlich einsetzender Regen trieb uns wieder zu unserer Unterkunft.

Herrliche Früchte. Alle von Gran Canaria.
Kathedrale von Las Palmas
Im Innenhof der Kathedrale von Las Palmas-

Mittwoch, 17. Januar 2018

Urzeitlicher Kühlschrank

 Korn in Honigwaben

Gleich früh morgens besuchten wir wieder mal einen kulturelle Errungenschaft unserer Freunde, der Altkanarier. Cenobio de Valeron ist ein an Hongwaben erinnerndes, in den Fels geschlagenes Höhlensystem der vorspanischen Besiedlung. Hier verwahrte man seine Vorräte in Felshöhlen. Der überhängende Felsen schützte vor Regen.

Hier wurden Vorräte gespeichert und vor Feinden versteckt

Santa Maria de Guia - Älter als Mannheim

Nur ein paar Kilometer weiter besuchten wir das Städtchen Santa Maria de Guia. Steile Pflasterstraßen führen fächerförmig zum Marktplatz dieser Stadt. Gegründet wurde sie bereits 1483. Nicht zuletzt stellt man hier den hervorragenden Käse queso de flor her, mit dem wir uns nach einer Verkostung gerne eindeckten.

Spanischer Marktplatz wie aus dem Bilderbuch


Dienstag, 16. Januar 2018

Mit Haien unter einem Dach

Anfang des Monats wurde in Las Palmas de Gran Canaria das zweitgrößte Aquarium der Welt "Acuario Poema del Mar" eröffnet. Sobald wir davon gehört hatten gab es für uns kein Halten mehr. Wir stiegen ins Auto, düsten über die Inselautobahn und standen alsbald vor den Toren des riesigen Gebäudes im Hafen der Inselhautstadt.

Auf dem Sprung ins Aquarium
Die Scheibe des Hauptbeckens ist 36m breit und damit die größte gebogene Scheibe der Welt
Da lacht das Fotografinnenherz
Im Hintergrund taucht ein neugieriger Betrachter auf

Sonntag, 14. Januar 2018

Auf einem Friedhof der Alt-Kanarier

Erzwungene Lektüre

Regenwetter. Uns blieb nichts anderes übrig als uns nach dem Frühstück der Lektüre zu widmen und hin und wieder mit einem Blick durchs Fenster zu prüfen, ob die Sonne sich wieder zeigt.

Gemütliche Lesestunde

Prähistorischer Friedhof

Am Nachmittag klarte es tatsächlich etwas auf und wir wanderten in ein nahegelegenes Dorf. Auf dem Rückweg endeckten wir eine Hinweistafel auf einen Friedhof der Altkanarier.
Alt-Kanarier sind die Ureinwohner.der Insel vor der Eroberung durch die Spanier. Sie wurden in kunstvollen Rundgräbern aus Lavastein bestattet. Hier in der Nekropole Malpais  präsentiren sich  Dutzende von Gräbern.

An einem Grab aus Lavastein

Samstag, 13. Januar 2018

Auf gefährlichen Wegen durchs Gebirge

Heute war der Tag des Standortswechsels. Wir zogen vom Süden in den Norden der Insel. Hierbei nutzten wir nicht dir bequeme Inselautobahn, sondern bewegten uns auf schmalen Straßen durchs Gebirge. Mehr als einmal hieß es da den Rückwrtsgang einzulegen, damit der Gegenverkehr passieren konnte. Oder vor engen Kurven die Hupe zu betätigen. Wir wurden aber immer wieder durch herrliche Ausblicke belohnt. 

Blick von einer Passhöhe
Historische Mühle am Wegesrand